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Vor 75 Jahren begann unter dem Namen „Nolting“ in Detmold die Entwicklung und Fertigung von Holzkesseln

Betriebsgebäude Nolting in den 60er Jahren

Betriebsgebäude Nolting in den 60er Jahren

Sonderkonstruktion Dampfkessel Nolting

Sonderkonstruktion Dampfkessel

Nolting auf der Hannover Messe in den 60er Jahren

Nolting auf der Hannover Messe in den 60er Jahren

Anfang. Fortschritt. Innovation.

Leimtisch Historie Nolting Holzfeuerungstechnik GmbH

Anfänge

Die Firmengeschichte beginnt bereits in den zwanziger Jahren. Gustav Nolting entwickelte zunächst Leimöfen und Wärmeplatten für das Furnieren in den Möbelfabriken. Immer orientiert auf die Nachfrage der holzbearbeitenden Gewerbe wurden 1942 die ersten Spezial-Späne-Heizkessel mit dem Herstellernamen „Nolting“ konstruiert.

Sein Sohn Herbert absolvierte in dem väterlichen Betrieb seine Lehre. Er besuchte die Ingenieursschule in Lage und gründete am 1.1.1953 seinen eigenen Betrieb Ing. Herbert Nolting Apparatebau mit Sitz in Detmold, Temdestraße 8, aus dem schließlich die heutige Nolting Holzfeuerungstechnik wurde.

Ständiges Wachstum der Schreinereibetriebe in den 50er Jahren führte dazu, dass man entsprechend größere Kessel produzierte, die nicht mehr in der Werkstatt standen, sondern im eigenen Kesselhaus. Die Entwicklung der automatischen Beschickung der Brennstoffe ab den Jahren 1962/63 brachte komfortable Vorteile für den Benutzer. Das Unternehmen Nolting wuchs. 1964 zog man in den Neubau des Werkes in Detmold, Ortsteil Spork-Eichholz um, 1972 erweiterte man das Werk um eine 2. Halle. 1992 wurden die jetzigen Produktionshallen gebaut.

Medaille 1977 Handwerksmesse Nolting Holzfeuerungstechnik GmbH

Fortschrittliche, umweltfreundliche Feuerungsanlagen

Im Jahre 1977 erhielt das Unternehmen mit dem „Staatspreis der bayrischen Staatsregierung“ eine Goldmedaille für hervorragende Leistungen und Innovationen. Auch auf die Verordnung lt. 1. BImSchV 2015 mit extrem verschärften Emissionswerten konnte Nolting im Sinne seiner Kunden reagieren. Entsprechende Elektro- oder Keramikfilter ergänzen seit dieser Zeit das Produktfolio.

Spezialisiert auf die Verbrennung von Brennstoffen aus der Holzbe- und Verarbeitung hat Nolting bereits von Anfang an den Recycling- Gedanken gelebt. Die vorhandenen holzartigen Abfallprodukte müssen nicht mehr teuer entsorgt werden, sondern werden zur Wärmeerzeugung genutzt. Kontinuierlich steigende Kosten für Gas oder Öl besonders ab dem Jahr 2004 und ein gewachsenes Umweltbewusstsein haben die Nachfrage nach regenerativer Energie beschleunigt. Mit dem Trend der Pelletheizungen konnte das Detmolder Unternehmen sein Kundenklientel erweitern: Gartenbau, Kommunen (Schulen, Altenheime etc.), Nah- und Fernwärme. Alle die, die viel Wärmeenergie benötigen, finden mit einer Nolting-Feuerungsanlage eine umweltfreundliche Alternative.

Innovationsbild Nolting Holzfeuerunganlagen System

Innovation

Stetige Forschung und Entwicklung führen zu regelmäßigen Kesselneuentwicklungen, von handbeschickten, kombinierten Kesseln (mit Handbeschickung und Einblasung), automatisch beschickten Unterschub- oder Vorschubrostkesseln. Ab 1988 wurden erste SPS-Steuerungen (speicherbare Steuerungen) eingesetzt, ab 1992 die Prozessor-Steuerung „Oxicompact“ und in der heutigen Zeit darf eine elektrische Steuerung mit Touchpanel mit Fernzugriff, E-Mail Versand und voller Netzwerkfähigkeiten nicht mehr fehlen. Denn hochmoderne Feuerungsanlagen mit entsprechender Filtertechnik müssen, um Absatz zu finden, dem Komfort und der Technik vergleichbarer Öl- bzw. Gasheizungen Stand halten.